„Paulinische Stolpersteine“: Gerechtgemacht aus dem Glauben an Jesus oder des Jesus Christus?
03. Mai // 18:30 – 19:30
P. Hermann Breulmann SJ und P. Klaus Mertes SJ laden ab Sonntag, 1. Februar, an jedem ersten Sonntag im Monat zur Abendmesse um 18.30 Uhr mit „Paulinischen Stolpersteinen“ ein, um in der Predigt über jeweils einen Text von Paulus zu reflektieren.
„Das hat euch auch unser geliebter Bruder Paulus geschrieben; es steht in allen seinen Briefen. In ihnen ist manches schwierig zu verstehen, und die Unwissenden verdrehen diese Stellen zu ihrem eigenen Verderben“, schreibt der Autor des 2. Petrusbriefes (2 Petr 3,16) über Paulus. Das verhält sich heute nicht anders als in früheren Zeiten.
Die dritte Predigt in dieser Reihe hält P. Klaus Mertes SJ: „Gerechtigkeit Gottes aus Glauben an Jesus Christus“ (Röm 3.22)
Es gibt nicht viele Formulierungen bei Paulus, die eine vergleichbar gewaltige Wirkungsgeschichte entfaltet haben. Doch was wird da eigentlich gesagt? Hängt der Ausweg aus der Verurteilung durch das Gesetz Gottes also davon ab, dass einer an Jesus Christus glaubt? Viele Christgläubige verbinden gerade wegen dieser Konsequenz Glaubenszweifel oder gar Glaubensverlust mit bedrückenden Heilsängsten. So wird ihnen der Text zum Stolperstein.
Setzen wir doch einfach, was sprachlich möglich ist, statt „Glauben an Jesus Christus“ (genitivus objectivus) „Glaube Jesu Christi“ (genitivus subjectivus) ein. Wie klingt der Text dann?
Gesprächsmöglichkeit mit P. Klaus Mertes SJ über die Stolpersteinpredigt zwei Tage später, am Di, 5. Mai, 19:15 Uhr im Forum der Jesuiten.


P. Klaus Mertes SJ . . . . . . . . . . . . . . P. Hermann Breulmann SJ
Titelbild: Christian Schmitt In: Pfarrbriefservice.de