Nachlese zum Pilgerweg am 18. Oktober 2025

Pater Maximilian plante in Zusammenarbeit mit der Steglitzer Pfarrei Maria Rosenkranzkönigin für den 18. Oktober die Beteiligung unserer Pfarrei Christi Auferstehung am Pilgern der Hoffnung im Heiligen Jahr 2025.

Bei schönstem Sonnenschein traf sich eine kleine Gruppe in der Kirche St. Karl Borromäus. Miteinander und füreinander machten wir uns auf den Weg zur Rosenkranzbasilika.

Entsprechend einer Anregung von Johannes Paul II haben wir nicht die klassischen Gesätze gebetet, sondern das Gegrüßet seist du Maria jeweils um ein uns nahegehendes Wort oder Handeln Jesu erweitert, zum Beispiel: „… Jesus, der im Haus des Zachäus zu Gast war.“ Diese Methode des persönlichen Auswählens zeigt deutlich den biblischen Bezug des Rosenkranzes, weil im Gebet alles, was Jesus gesagt oder getan hat, betrachtet werden kann.

Etwas abseits belebter Wege konnten wir persönliche Anliegen äußern. Im Vertrauen auf die Fürsprache der Gottesmutter beteten wir an den Stationen ein Gesätz des Rosenkranzes. Schweigend pilgerten wir von Station zu Station. Die intensive Herbstfärbung auf dem Weg zeigte uns eindrucksvoll die Schönheit von Gottes Schöpfung.

Zum Abschluss konnten wir in der Rosenkranzbasilika mit der dortigen Gemeinde die Vorabendmesse feiern und der Predigt von Pfarrer Desczyk über das Beten lauschen. Es hat uns sehr gefreut, dass auch Pfr. Desczyk eigens betont hat, welche große Wertschätzung Johannes Paul II dem Gebet des Rosenkranzes entgegenbrachte – schließlich hat Johannes Paul II den Rosenkranz oft als sein Lieblingsgebet genannt, weil es dem Evangelium entnommen ist und die Betenden zu den Evangelien hinführt: Das komplette Leben Jesu, von der Empfängnis im Schoße seiner Mutter bis hin zu seiner Verherrlichung im Reich des Vaters nach Leiden, Tod und Auferstehung bietet sich dem Betenden als Motiv der Betrachtung dar. Und es wird nicht vergessen, dass wir Betenden in das Heil hineingenommen sind, das Gott denen bereitet, die ihn suchen.

Für uns war das Pilgern eine positive Erfahrung, die wir nicht so schnell vergessen werden. Als kleiner Teil der weltweiten Pilgerbewegung im Heiligen Jahr 2025 sagen wir allen herzlichen Dank, besonders Pater Maximilian.

Die Pilgerinnen aus der Mittwochsrunde

Foto: Pater Heinrich